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Rückblick auf den erfolgreichen 3D-Druck-Workshop in Zusammenarbeit mit YXLON

Letzte Woche versammelten sich 20 Vertreter aus der Industrie am Fraunhofer IWS, um über Potential und Herausforderung der additiven Fertigung mit Schwerpunkt der Bauteilprüfung. Der gemeinsam mit YXLON ausgerichtete Workshop kombinierte theoretische Vorträge mit praktischen Einblicken an den Maschinen des AMCD. Neben additiv-generativen Fertigungsanlagen konnten die Besucher ebenfalls einen Computertomographen und eine industrielles Röntgensystem der Firma YXLON in Aktion sehen. Dazu führten Vertreter des Unternehmens den Besuchern eigens die entsprechenden Maschinen vor, indem sie den Prozess der industriellen Prüfung erläuterten und an Beispielbauteilen durchführten. Die industrielle Computertomographie und die vielfältigen Analysemöglichkeiten von CT-Daten ermöglichen eine detaillierte Analyse der gedruckten Bauteile und darüber hinaus weitere Anwendungsmöglichkeiten in der Prozesskette wie bspw. für das Reverse Engineering oder Monitoring. Mit Hilfe des Röntgensystems lassen sich kleinste Fertigungsfehler erkennen. Das besondere hierbei: der Workshop ermöglichte es, den Teilnehmern sowohl einen Einblick in die Möglichkeiten als auch die Grenzen der industriellen Röntgenanalyse zu geben.

Für Vorträge aus der Praxis konnten die SIEMENS AG sowie die Gefertec GmbH gewonnen werden. Herr Kreutzer, Siemens AG, referierte über „AM im Gasturbinenbau – Herausforderungen und Chancen“ und Herr Riemann, Gefertec GmbH, über „Generative Fertigung mit Lichtbogen und Draht (3DMP®), Ist-Stand und Potentiale einer vielversprechenden Technologie“. Ein ebenfalls immer wichtiger werdendes Thema innerhalb der additiven Fertigung schilderte Frau Dr. López, Fraunhofer IWS, während ihres Vortrages zum Thema „Technische Absicherung von Urheberrechten und gewerblichen Schutzrechten“. Dabei ging sie insbesondere auf die Möglichkeiten des Schutzes von additiv gefertigten Bauteilen vor Kopien ein. Hierbei zu nennende Möglichkeiten sind sowohl sichtbare als auch unsichtbare QR-Codes oder die gezielte Einbringung verschiedener Prozessparameter. An weiteren technischen Schutzlösungen wird derzeit mit Hochdruck geforscht.

Das praxisnahe Lehrangebot wurde von Teilnehmern sehr gut bewertet. Sie lobten vor allem „ […] die wechselnden Formate (Vorträge, Führung, usw.) […] sowie deren Inhalt.“ Doch nicht nur der Inhalt, sondern auch der Aufbau des Workshops im Allgemeinen wurde als sehr gut bewertet. „In kleinen Gruppen zu arbeiten“ und dabei die mögliche Interaktion zu nutzen überzeugte die Teilnehmer.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für den erfolgreichen Workshop!

 

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